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   Kühe

 

 

Landwirtschaft früher- im Blockland

Es wird vermutet, dass vor über 800 Jahren holländische Bauern im Blockland angesiedelt wurden, da sie Kenntnisse im Deichbau und in der Entwässerung besassen. Das Land mußte über Gräben und Kanäle entwässert werden, um es landwirtschaftlich nutzen zu können.
 
 
Der Deich sollte die Stadt Bremen vor Überschwemmungen schützen. Jeder Bauer bekam einen bestimmten Deichabschnitt zugewiesen, den er zu unterhalten hatte. Das hatte Vorrang vor allen anderen Arbeiten. Kam er dieser Pflicht nicht nach oder konnte er es nicht, so wurde sein Hof und das Land an einen anderen vergeben. Daher kommt der Ausdruck „Wer nich will dieken, mut wieken.“ (Wer nicht will deichen, muss weichen).


Die Häuser und Gebäude lagen auf dem Deich, um vor den winterlichen Überschwemmungen sicher zu sein. Diese waren für die Düngung des Landes allerdings auch notwendig, da es früher noch keine künstlichen Düngemittel gab.
 
 
Jeder Hof war in der Regel Eigenversorger mit einer Vielzahl unterschiedlicher Tierarten, wie Kühe, Schweine, Hühner, Gänse, Schafe, sowie Hund und Katze. Obstbäume und Gemüsegärten waren ebenfalls vorhanden.
 
 
Die Geschichte des Blocklandes und der Landwirtschaft im Blockland ist ausführlich nachzulesen im Blockland-Buch von Georg Garbade.

 

 
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